Medienmitteilungen

Über 700 Personen an Podium zur Hochaltrigkeit im Grossmünster

Über 700 Interessierte nahmen an der Podiumsdiskussion zum Thema «Älter werden: Lust oder Last?» teil. Um das Grossmünster selber verfolgten mehrere tausend Zuschauer die Beleuchtung des Zürcher Wahrzeichens mit Bildern zum hohen Alter. Der Anlass war Schlusspunkt der vor einem Jahr gestarteten Sensibilisierungskampagne «Alles hat seine Zeit» zum Thema Hochaltrigkeit.

Tour de Suisse der Kampagne «Alles hat seine Zeit» endet in Zürich


Mit der Kampagne «Alles hat seine Zeit» thematisierten Pro Senectute, die reformierten Kirchen der Schweiz und Justitia et Pax während einem Jahr die Lebensumstände, aber auch das Verhältnis unserer Gesellschaft zu sehr alten Menschen. Am 20. November schliesst sich der Bogen mit einem Podium zu «Lust und Last des hohen Alters» und einer winterlichen Beleuchtung des Grossmünsters durch Gerry Hofstetter.

 

Mehr Wertschätzung für das hohe Alter und ein offener Blick auf den Erfahrungsschatz der älteren Generation – dies sind die zentralen Forderungen der Kampagne «Alles hat seine Zeit». Pro Senectute, die reformierten Kirchen der Schweiz und Justitia et Pax haben die Diskussion um den Stellenwert des hohen Alters in alle Landesteile getragen. Mit Porträts von hochaltrigen Männern und Frauen, mit zahlreichen Veranstaltungen und einer Serie von Kirchenbeleuchtungen.

 

Am 20. November 2014 diskutiert eine illustre Runde im Grossmünster Zürich über die «Lust und Last des Älter Werdens». Der Schriftsteller Adolf Muschg, die CVP-Nationalrätin Barbara Schmid- Federer, der Soziologe Peter Gross, Exit-Vorstandsmitglied Marion Schafroth und alt Stadträtin und Exponentin der «GrossmütterRevolution» Monika Stocker tauschen sich unter der Moderation von Hannes Britschgi über das lange Leben sowie über Leben und Sterben aus.

 

Die Beleuchtung des Grossmünsters beginnt um 17:30 Uhr. Die Podiumsdiskussion startet um 18:00 Uhr und wird musikalisch begleitet von Enid Becirovic, Gesang und Andreas Wildi, Orgel. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion offerieren die Organisatoren einen vorweihnächtlichen Apéro. Der Eintritt ist frei.

 

Kontakt für die Medien:

Pro Senectute Schweiz

Judith Bucher, Telefon 044 283 89 57, Mobil 079 458 39 49

E-Mail: medienanti spam bot@pro-senectuteanti spam bot.ch

Nationale Kampagne «Alles hat seine Zeit»

 

Keine Tabuisierung und eine Wertschätzung des hohen Alters – das fordern Pro Senectute, die Reformierten Kirchen der Schweiz und Justitia et Pax mit der gestern lancierten nationalen Kampagne «Alles hat seine Zeit». Die Initianten plädieren dafür, die Diskussion um das hohe Alter umfassender zu führen und hochaltrige Menschen nicht unter bloss ökonomischen Aspekten zu betrachten, denn sie sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft. Gerry Hofstetter verleiht dem Anliegen ein Gesicht und illuminiert im Laufe des Jahres 2014 Kirchen in den vier Sprachregionen. Zum Auftakt erstrahlte gestern Abend die Stiftskirche in Neuenburg.